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Internationale Deutscholympiade 2022

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Verbunden durch die deutsche Sprache: Vom 25. Juli bis 5. August 2022 findet die Internationale Deutscholympiade (IDO) in Hamburg statt. Rund 110 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren aus über 55 Ländern haben sich für den weltweit größten Wettbewerb zur deutschen Sprache qualifiziert und reisen zum Finale nach Deutschland. Neben ihren Sprachkenntnissen werden auch die interkulturelle Kompetenz und der Teamgeist bewertet. Veranstaltet wird die IDO vom Goethe-Institut zusammen mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband.

Hamburg
25. Juli – 5. August 2022

Über 13 Millionen Schüler*innen, die weltweit in ihren Heimatländern Deutsch lernen, waren eingeladen, sich am größten Wettbewerb der deutschen Sprache zu beteiligen – der Internationalen Deutscholympiade (IDO). In nationalen Vorrunden, die pandemiebedingt teils online ausgetragen wurden, konnten sie sich für das Finale in Deutschland qualifizieren. 2022 steht es unter dem Motto: „Dabei sein! Zusammen in Hamburg“.

Teilnehmende aus über 55 Ländern

„Fernweh“, „Freiheit“ und „Liebe“, aber auch „Ohrwurm“ und „Quatsch“ sind einige der deutschen Lieblingswörter der Jugendlichen, die u.a. aus Ägypten, Frankreich, den USA, Indien, Mexiko, dem Iran, Litauen und der Tschechischen Republik anreisen. Sie alle begeistern sich für die deutsche Sprache, nicht nur weil die meisten von ihnen in Deutschland studieren möchten, sondern auch weil sie die deutsche Kultur, „die deutsche Seele verstehen und kennenlernen“ möchten, wie die 15-Jährige Marta Machray aus Großbritannien. Gemeinsame Verständigungssprache bei allen Veranstaltungen der IDO ist Deutsch.

Unter dem Motto „Dabei sein! Zusammen in Hamburg“ wird die Elbmetropole über 12 Tage lang zur Begegnungsstätte für Jugendliche aus aller Welt. Treffen mit Akteur*innen aus der Kunst- und Kulturszene, wie dem Verein SalutDeluxe, sowie Jugendlichen aus Hamburg gehören ebenso zum Programm wie eine Hafenrundfahrt, ein Länderabend, Stadterkundungen und ein exklusives Konzert mit der Hamburger Band Tonbandgerät. Informationsveranstaltungen an Hamburger Hochschulen bringen den Jugendlichen den Bildungsstandort Deutschland näher.

Die IDO 2022 steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

Interkulturelles Lernen

Beim offiziellen Wettbewerb treten die Jugendlichen in drei Sprachniveaus (A2, B1 und B2) an. Neben journalistischen Fähigkeiten und Kreativität sind auch Teamgeist und Präsentationskompetenz gefragt; bewertet werden neben den Sprachkenntnissen auch die interkulturellen und sozialen Kompetenzen.

Begleitet werden die Schüler*innen von Deutschlehrkräften aus ihren Heimatländern, die in Hamburg an einer Fortbildung zu aktuellen pädagogischen Entwicklungen teilnehmen. Workshops zu modernen Methoden für den DaF-Unterricht runden das Programm ab.

Ziele der IDO sind, den internationalen Nachwuchs zu fördern, junge Menschen im Ausland für die deutsche Sprache zu begeistern, die gegenseitige Toleranz zu stärken und ihnen den Zugang zur deutschen Kultur, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu ermöglichen.
2008 fand die IDO erstmals in Dresden statt und wird alle zwei Jahre in einer anderen deutschen Stadt mit Standort eines Goethe-Instituts ausgerichtet. Nachdem 2020 die IDO pandemiebedingt im digitalen Raum stattfand, werden bei der diesjährigen IDO in Hamburg internationale persönliche Begegnungen wieder möglich.

Die Internationale Deutscholympiade wird vom Goethe-Institut gemeinsam mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet. Sie wird gefördert von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Sponsoren sind der Hueber Verlag, die Ernst Klett Sprachen GmbH und der Spotlight Verlag.

Kontakt

Aimée Torre Brons
Pressearbeit Internationale Deutscholympiade 2022
Tel. +49 170 2703912
torre@edition8.de

Katrin Figge
Pressereferentin
Goethe-Institut
Hauptstadtbüro
Tel.: +49 89 15921 002
katrin.figge@goethe.de
Herzliche Grüße

Edvinas Šimulynas

Schriftleiter des Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverbands

E-Mail: simulynas@idvnetz.org

Stellungnahme IDV

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06.03.2022

Der Internationale Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband e. V. ist schockiert und entsetzt über die Aggression Russlands auf die Ukraine und den damit verbundenen Krieg in Europa. Obwohl wir ein politisch neutraler Verband sind, können und wollen wir nicht neutral gegenüber Menschenrechtsverletzungen sein und dem eklatanten Bruch des Völkerrechts in der Ukraine. Die Menschen sind heute gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen, sie sterben durch Beschuss ihrer Wohnungen und Städte oder bei dem Versuch, ihre Heimat und ihre Familien zu schützen. Angesichts des Krieges in der Ukraine erklärt sich der IDV-Vorstand solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, unter denen auch viele Deutschlehrende und Deutschlernende sind, mit denen wir seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit haben.

Wir sind uns dessen bewusst, dass dies ein Krieg des Regimes in Russland ist und dass es auch in Russland zahlreiche Menschen gibt, die gegen diesen Krieg protestieren und dafür ihr Leben in Gefahr bringen. Mit ihnen erklären wir uns auch solidarisch.

Der IDV-Vorstand wird sich auf Grund der gegenwärtigen Situation nicht an Projekten und
Veranstaltungen offizieller russischer Stellen beteiligen und auch keine offizielle russische
Repräsentation bei seinen Veranstaltungen akzeptieren, wohl aber alle Menschen und Institutionen unabhängig von ihrer Nationalität unterstützen, die sich für die Wiederherstellung des Friedens und Hilfe für die Opfer einsetzen.


Präsident Benjamin Hedžić, der IDV-Vorstand und die IDV-Experten

www.idvnetz.org

Den Text der Stellungnahme können Sie hier aufladen (pdf-Datei, 134 kB)

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