Fortbildungen

Digitale Unterrichtsgestaltung DaF

Kombinierte Lehrerfortbildung

06.-15.11.2017  online * 17.-18.11.2017  Präsenzseminar * 20.11.-08.12.17 online

Leitung: Rossitza Vassileva und Pavlina Stoyanova

 

Wenn Lerner auch während des Deutschunterrichts mit ihren Smartphones und Tablets beschäftigt sind, können die Lehrenden davon Vorteile für den Unterricht gewinnen. Wie? Indem sie den Schülerinnen und Schülern verschiedene Apps und Web 2.0-Anwendungen zum Lernen anbieten und in ihrem Unterricht Onlineaktivitäten miteinbeziehen. Diese Fortbildung bietet Lehrkräften für DaF die Möglichkeit  in zwei Online- und einer Präsenzphase selbst solche Anwendungen auszuprobieren und verschiedene Einsatzmöglichkeiten mobiler Endgeräte im Unterricht kennen zu lernen. Mit diesem Fortbildungsangebot möchten wir Sie dazu ermuntern, das Potential der digitalen Medien für den Unterricht abzuwägen und dieses für das Lehren und Lernen von Deutsch als Fremdsprache auf eine zeitgemäße Art und Weise zu nutzen. Das Seminar knüpft an das regionale Medienprojekt „Digital-interkulturell-projektorientiert in Südosteuropa“ des Goethe Instituts.

Das Goethe-Institut übernimmt Unterrichtskosten, Fahrtkosten (Bus/Bahn 2. Klasse) und Übernachtung. Das Präsenzseminar beginnt am 17.11.2017 um 11.00 Uhr und endet am 18.11.2017 um 13.30 Uhr.

 

Wenn Sie an dieser Fortbildung teilnehmen möchten, schicken Sie uns Ihre Bewerbung an pv@sofia.goethe.org bis zum 27.10.2017.

 

Auf Ihre Bewerbung freuen wir uns!

Goethe-Institut Bulgarien – Budapesta Str. 1 – BG-1000 Sofia

Tel. 003592 939 01 00

E-Mail pv@sofia.goethe.org

Internetseite  www.goethe.de/sofia

 

Stipendien zur Fortbildung in Deutschland für bulgarische DaF-Lehrkräfte 2018

Das Goethe-Institut wird auch für das Jahr 2018 Stipendien zur Fortbildung in Deutschland an bulgarische Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer vergeben. Nähere Informationen über die Bewerbungsvoraussetzungen, das Bewerbungsverfahren und das Kursangebot finden Sie auf unserer Webseite.  Der Bewerbungsschluss ist am 23. Oktober 2017. Die Information über die Stipendienvergabe 2018 steht auch den Regionalinspektoraten zur Verfügung.

Auf Ihre Bewerbungen freuen wir uns und wünschen Ihnen ein erfolgreiches Schuljahr.

Das Team der Bildungskooperation Deutsch

Goethe-Institut

Budapest 1, BG-1000 Sofia

Tel. 003592 939 01 00

E-Mail> pv@sofia.goethe.org

www.goethe.de/sofia

„Brücken bauen – dazugehören

IDV – DACHL – LANDESKUNDESEMINAR

12.07. – 30.07.2017

Vom 12.07. bis zum 30.07.2017 nahm ich als Vertreterin des bulgarischen Deutschlehrerverbandes am DACHL-Seminar zum Thema „Brücken bauen – dazugehören teil. Diese Fortbildungsveranstaltung wurde vom IDV in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, mit interDaF am Herder Institut der Universität Leipzig, dem österreichischen Bundesministerium für Bildung (Programm „Kultur und Sprache“), dem Eidgenössischen Departament für auswärtige Angelegenheiten EDA – Präsenz Schweiz, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), dem Schulamt Liechtenstein sowie der Gemeinde Balzers organisiert.

An diesem Seminar beteiligten sich 20 VertreterInnen der Deutschlehrerverbände in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Japan, Kanada, Kazakhstan, Kyrgyzstan, Kuba, Moldau, der Mongolei, Polen, Russland, Senegal, Südkorea, der Ukraine, Ungarn und den USA. Trotz der kulturellen Verschiedenheiten klappten aus meiner Sicht die Kommunikation und Mitarbeit sehr gut.

Im Mittelpunkt des Seminars stand das Thema „Identitäten und Zugehörigkeiten“. Die Auseinandersetzung damit erfolgte über verschiedene literarische Texte, Musik, Lieder, Bilder, Filme. Insgesamt hatten wir 200 Unterrichtsstunden, zu denen Vorlesungen, Workshops, Lesungen, Besichtigung von wichtigen Schauplätzen, historischen Denkmälern oder sozialen bzw. kommunalen Einrichtungen zählten. Großer Wert wurde auf handlungsorientierte Arbeitsformen gelegt. Als methodisch-didaktische Grundlage dienten nicht nur die Unterrichtstechniken des interkulturellen Ansatzes, sondern auch die einer kulturwissenschaftlichen Landeskundevermittlung.

Das Bildprojekt zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Fortbildung. An jedem Ort (Leipzig, Wien, Balzers und Winterthur) sollten wir in Gruppen vier Bilder aussuchen, die zu den vier Kategorien passten, und zwar: Rätselhaftes, Typisches, Dazugehören und DACHL. Zu jedem Bild sollten wir eine Begründung und kurze didaktische Überlegungen schreiben. Ziel des Projektes war, dass am Ende ein gemeinsames Produkt entsteht, dessen Materialien jede(r) von uns vor Ort in die Praxis umsetzen kann. Die anderen Ziele waren die Reflexion der Formen und Methoden der Unterrichtsvermittlung und die Entstehung einer Art Dokumentation der besuchten Orte und der Veranstaltungen, bei denen wir aktiv mitgemacht haben.

Die erste Station war in Leipzig (Deutschland). Die Seminarorganisation und Seminarleitung übernahmen hier jeweils Frau Dr. Annette Kühn und Frau Ines Laue vom interDaF am Herderinstitut.

Das war die erste Woche, in der wir uns als Gruppe kennen lernten, uns einen Überblick über das bevorstehende Programm, die Ziele und die erwarteten Ergebnisse verschafften. Natürlich waren alle Veranstaltungen äußerst interessant, einprägsam und einmalig, aber immerhin möchte ich einige Akzente setzen.

  • Mit Musik wurden wir schon bei der Eröffnung des Leipzig-Teils empfangen, und zwar durch die musikalische Begleitung von Sophie Auerbach. An demselben Abend durften wir das schöne Konzert mit Claudia Wandt im Lokal Horns Erben genießen. Dieses Konzert inspirierte drei Kolleginnen von uns einen Text zur Musik des bekannten mexikanischen Liedes La Cucaracha zu schreiben, das sich in eine Art Hymne für unsere Gruppe verwandelte und unser Zusammengehören und Dazugehören eindeutig zeigte.

  • Literatur war der Schwerpunkt des ersten Tages in Leipzig, indem wir dem interessanten Vortrag von Frau Prof. Dr. Nagelschmidt vom Institut für Germanistik der Universität Leipzig folgen konnten. Wir lasen und interpretierten interessante Auszüge aus den Werken von Julia Kristeva (Fremde sind wir uns selbst), Jenny Erpenbeck (Roman: Gehen, ging, gegangen), Volker Braun (Gedicht: Das Eigentum) und Gianfranco Rosi (Film: Seefeuer).

  • Sehr interessant war der Workshop mit Ines Laue zum Thema „Identitäten und Zugehörigkeiten“. Wir sollten uns mit sechs Titelbildern vom Spiegel auseinandersetzen und unsere Stereotype und Vorurteile thematisieren.

  • Die Recherchen zum Projekt Dazugehören in Leipzig sollten uns mit verschiedenen sozialen Welten in Leipzig vertraut machen und wir sollten herausfinden, wie unsere Gesprächspartner (Meine Gruppe war in der Firma itCAMPUS und interviewte einige Mitarbeiter dort.) in ihrem Umfeld dazugehören und wie diese Zugehörigkeit spürbar wird. Es stellte sich heraus, dass sich die Arbeitsatmosphäre durch ein hohes Maß an Kollegialität, ein entspanntes Verhältnis und ein gewisses Mitbestimmungsrecht auszeichnet. Für sie alle war unbestritten, dass die Leipziger viel offener und toleranter im Vergleich zu den Dresdnern seien, d.h. eher linkstendiert, und das motivierte manche von ihnen zu einem Umzug nach Leipzig.

  • Die Exkursion nach Bautzen machte uns mit der Lebensweise der Sorben bekannt, einer slawischen Minderheit in Deutschland. Wir ließen uns durch eine interessante Stadtverführung mit Frau Renate Peter, der „Türmerin vom Reichenturm“ für das Städtchen gewinnen. Sehr überraschend war der Fakt, dass der Dom St. Petri eine Simultankirche ist, d.h. sie wird sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten genutzt.

  • Die Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“ ließ uns Einblicke ins Thema Flüchtlinge und Flüchtlingskrise gewinnen und verdeutlichte den Umgang der Deutschen damit.

So vergingen schnell die ersten 5 Tage und am letzten Tag präsentierten wir unsere Ergebnisse von den Recherchen in Leipzig. Den Abend ließen wir gemütlich beim Verzehren von typisch sächsischer Küche ausklingen und nahmen Abschied von unseren freundlichen Gastgebern und von Leipzig.

Die zweite Station unseres Seminars war Wien in Österreich. Dort wurden wir von Clemens Tonsern (Seminarorganisation und Seminarleitung) und Andrea Reischl (Seminarleitung) betreut und unterrichtet. So wie in Leipzig war das Programm hier auch sehr intensiv, interessant und abwechslungsreich.

  • Selbstverständlich hatten wir erstmal einen Workshop über die Standardvarietät des Deutschen als eine plurizentrische Sprache in Österreich, wobei uns Clemens Tonsern auf spezifische Wörter und Ausdrücke hinwies. Es wurde viel mit Bildern, Karikaturen, Videos und Kreuzworträtseln gearbeitet. Unser Seminarleiter rief die gängigen drei Landeskunde-Ansätze in die Erinnerung, und zwar den kognitiven, kommunikativen und interkulturellen Ansatz, und verwies auf den vierten kulturwissenschaftlichen Ansatz, bei dem kulturelle Werte offengelegt werden, damit man an Diskursen in der Zielsprache teilnehmen kann. Dabei spielen Erinnerungsorte eine wichtige Rolle, wie z.B. das Phänomen von Cordoba. Laiwand!

  • Im Workshop mit Andrea Reischl über teilnehmeraktivierende Methoden für die Unterrichtspraxis ging sie von den Merkmalen eines gelungenen teilnehmeraktivierenden Unterrichts aus und erprobte mit uns viele Techniken des handlungsorientierten Unterrichts und des kooperativen Lernens wie z. B. Platzdeckchen, Autogrammjäger, Klassenspaziergang, lebender Satz, Talkshow/Podiumsdiskussion. Alle diese Techniken waren so gut durchdacht und praxisnah, dass wir sie problemlos umsetzen können.
  • Die weiteren Workshops zu den Themen „Identitätskonstruktion und Arbeit mit Film“ mit Clemens Tonsern und „Mit Bildern im Unterricht: Unterrichtstechniken“ mit Andrea Reischl zeigten uns weitere Aspekte der österreichischen Landeskunde und eine andere Herangehensweise für ihre Vermittlung im Unterricht.
  • Ein weiterer Schwerpunkt unseres Aufenthaltes in Österreich war das Fotoprojekt zum Thema „Dazugehören in Wien“. Ich zählte zu der Gruppe, die herausfinden sollte, was für ein Projekt das sog. CARLA ist. Es stellte sich heraus, dass Carla ein Secondhandladen ist, der von Caritas initiiert wurde und bedürftigen Menschen unter die Arme greifen will. Dort kann man nicht mehr benötigte Kleider, Schuhe, Möbel, Schmuck etc. spenden und somit Not leidenden Menschen helfen und sogar die Umwelt entlasten.
  • Eine andere Initiative der Wiener Freiwilligen, die mich sehr tief beeindruckte, war die Flüchtlingshilfe „Train of hope“, die im Jahr 2015/2016 vielen Flüchtlingen, die am Wiener Hauptbahnhof ankamen, eine provisorische Unterkunft, Verpflegung und medizinische Versorgung sicherte, damit diese Menschen nach den langen Strapazen auf der Flucht vor dem Krieg menschlich behandelt wurden.
  • Ein besonderer Schwerpunkt des Wiener Seminars war für mich die Arbeit mit literarischen Texten. Das passierte im Rahmen des Literaturworkshops mit Hannes Schweiger zum Thema „Kulturreflexives Lernen mit Literatur“ und in der daran anschließenden Lesung mit der österreichischen Schriftstellerin mit Migrationshintergrund Julia Rabinovich.

Die Auseinandersetzung mit Literatur und ihre Vermittlung, so dass sie bei den Schülern gut ankommt und sie motiviert, Bücher zu lesen, ist eines meiner Hauptziele im Deutschunterricht. Die vielen Anregungen, die ich hier bekam und gern umsetzen würde, würden dazu beitragen.

  • Die zahlreichen Ideen und Eindrücke während des Wiener Aufenthalts wären nicht so unvergesslich ohne das interessante Rahmenprogramm. Das waren z. B. der Stadtrundgang „Wiener Identitäten und Erinnerungsorte“, die Besichtigung von Museen und Ausstellungen, der Abschlussabend beim Heurigen.

Die dritte Station unseres DACHL-Aufenthalts war Liechtenstein, wo wir nach einer fast achtstündigen Fahrt durch ganz Österreich so gegen Abend in Balzers ankamen. Trotz der knappen Zeit ermöglichte uns unsere freundliche Betreuerin Svetlana Frick zwei interessante Veranstaltungen. Die eine war die geführte Besichtigung der Burg Gutenberg, wo wir wichtige Informationen nicht nur über die hochmittelalterliche Burg sondern auch über das Fürstentum Liechtenstein erfuhren. Dabei durften wir ein sehr schönes Naturphänomen, genauer einen wunderschönen Regenbogen genießen. Am nächsten Tag erlebten wir im Workshop „Liechtensteins Languages“, kurz LieLa, wie die sprachliche und soziale Erstorientierung für Flüchtlinge, Asylbewerber und Migranten stattfindet. Die Referenten Martin Beck und Albrecht Landskron machten uns mit den diesem Projekt zugrundeliegenden Methoden bekannt, und zwar mit Schlüsselelementen aus der Suggestopädie, dem Mindmapping, der Gewaltfreien Kommunikation, der Edu-Kinesiologie (Brain Gym) etc. Wir lernten eine gehirnfreundliche Unterrichtsmethode kennen, bei der die beiden Gehirnhälften gleich intensiv gefördert werden und man sich über alle Sinne die neuen Vokabeln und Strukturen merken kann.

Der Übergang zur vierten und letzten Station des DACHL-Seminars dauerte nur knappe zwei Stunden und am Nachmittag gelangten wir in Winterthur, wo uns Herr Jörg Keller (Seminarorganisation und Seminarleitung) herzlich willkommen hieß. Kurz nach unserer Ankunft wurden wir zu einem Apero mit unseren Seminarleitern und Organisatoren in der Cafeteria von ZHAW eingeladen. Die Schwerpunkte in der Schweiz lagen wiederum in einigen Bereichen.

  • Im Bereich der Methodik/Didaktik setzten wir uns mit der Standardvarietät des Deutschen in der Schweiz, dem sog. Schwitzer Ditsch auseinander, tauschten unsere Kenntnisse über die Schweiz aus und lernten neue Fakten dazu. Unsere netten Seminarleiterinnen Susanne Paul und Manuela Bohn gaben uns viele Denkanstöße und interessante Unterrichtsideen. Mithilfe von dem Dozenten Ernst Maurer bekamen wir weitere Einblicke in die DaF-Didaktik und in die Landeskunde der Schweiz.

  • Ein weiterer wichtiger Punkt unseres Aufenthaltes in der Schweiz war der Empfang beim Stadtrat Jürg Altweg, der uns mit dem politischen System in der Schweiz vertraut machte. In der anschließenden Diskussion wurden Fragen zu Themen gestellt, die die einzelnen SeminarteilnehmerInnen bewegten. Danach wurden uns das moderne Stadthaus und seine Räumlichkeiten gezeigt, die den Mitarbeitern ein ruhiges und freundliches Ambiente sicherstellen.

  • Über ihre Geschichten berichteten zwei Migrantinnen aus Brasilien, die in der Schweiz Fuß gefasst hatten. Es war interessant zu erfahren, wie sie sich in der Schweiz eingelebt und eingearbeitet hatten, über welche Hindernisse sie am Anfang gestolpert waren und was ihnen geholfen hatte, die Schwierigkeiten zu überbrücken.

  • Am eindrucksvollsten und einprägsamsten bleibt für mich der Workshop mit Edgar Petter zum Thema „Musikalische Brücken“. Da er selbst Jazzmusiker ist, verführte er uns, ihm in seine musikalische Welt zu folgen und verknüpfte sie sogar mit Aufgaben zu Deutsch als Fremdsprache. Er bot uns originelle didaktische Vorschläge zu dem Song von Wise Guys „Meine Deutschlehrerin“, zu dem Lied „Mensch“ von Herbert Grönemeyer und auch zum Hit „ds lied vo de bahnhof“. Was mich auch beeindruckte, war die Arbeit mit einer Filmsequenz aus dem Film „Das Leben der Anderen“.

  • Der Aufenthalt in der Schweiz wäre undenkbar ohne unseren Tag der Recherchen, an dem wir selbst entscheiden durften, in welche Orte wir fahren wollen, um Material für unsere Recherchen zu sammeln. Meine Gruppe sollte herausfinden, was genau der Begriff Röstigraben bedeutet.Die Entscheidung war, an den Rheinfall nach Schaffhausen und danach nach Luzern zu fahren. Die Eindrücke von diesen zwei Orten bleiben bestimmt lange in der Erinnerung.

  • Die Autorenlesung mit dem kurdischen Schriftsteller Yusuf Yesilöz begegnete uns wieder mit einem Vertreter der sog. Migrantenliteratur, der seine Lebensgeschichte und die von seinen Landsleuten literarisch gestaltete und dadurch die deutsche Literatur bereicherte und internationalisierte.

  • Am Abschlussabend erfolgten unsere Präsentationen zu den Recherchen in der Schweiz. Im Anschluss daran genossen wir anregende Gespräche beim Schweizer Grillierabend im Freien im Waldschulzimmer in Oberwinterthur. Rückblickend auf unsere Bildungsreise riefen wir die interessantesten Augenblicke wach, sangen unsere „Hymne“, nahmen weinend Abschied voneinander.

Wenn ich jetzt, einen Monat später zurückblicke, muss ich sagen, dass durch die perfekte Planung, Organisation und fachkundige Betreuung von unseren Seminarleitern, durch ihre einwandfreie Abstimmung untereinander, durch die freundliche und lernfördernde Atmosphäre in den Arbeitsgruppen, durch den offenen und respektvollen Umgang miteinander, durch die Bereitschaft der SeminarteilnehmerInnen ihr Bestes zu geben und aktiv mitzuwirken, die anspruchsvollen Ziele des DACHL-Konzeptes zum Thema „Brücken bauen – dazu gehören“ erfüllt wurden.

Zum Schluss möchte ich meinen herzlichen Dank für diese einmalige Möglichkeit dem Vorstand des Internationalen Deutschlehrerverbandes, sowie den SeminarleiterInnen in den vier deutschsprachigen Ländern und den KollegInnen aus den 20 Ländern weltweit aussprechen.

30.08.2017 Nina Kolarova

Deutschlehrerin am Fremdsprachengymnasium ”Plovdiv”- Plovdiv, Bulgarien

Wochen der deutschen Sprache

 30. Mai – 15. Juni 2017

 

Das Goethe-Institut organisiert in Kooperation mit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, dem Alumniportal Deutschland, der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst zum ersten Mal in Bulgarien eine landesweite Veranstaltungsreihe unter dem Namen:

Wochen der deutschen Sprache – Седмици на немския език

Wir laden Sie herzlich ein, ein Teil der Initiative zu werden und Ihre Veranstaltung innerhalb der „Wochen der deutschen Sprache“ zu platzieren! Während der Wochen vom 30. Mai bis 15. Juni 2017 können Sie alle Ihre Veranstaltungen, die mit Deutsch zu tun haben, in besonderer Weise sichtbar machen und zusätzlich Einblick in Ihre Institution geben. Tage der offenen Tür, Unterricht auf Probe, Schnupperstunden, Werbeveranstaltungen: Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

So können Sie Ihre Schule, Institution oder Firma nicht nur in der deutschsprachigen Gemeinschaft, sondern auch in der bulgarischen Öffentlichkeit sichtbar werden lassen und sich mit allen anderen Veranstaltern auf unseren gemeinsamen Plattformen vernetzen.

Wie gehen Sie vor? Tragen Sie Ihre Veranstaltung in den Veranstaltungskalender des Alumniportals Deutschland ein. (die Anleitung finden Sie in der Anlage). Das Team der „Wochen der deutschen Sprache“ verknüpft Ihre Veranstaltung und Ihre Materialien (Fotos, Videos, Texte, Audiodateien) mit allen weiteren Plattformen wie die offizielle Facebook-Seite der Veranstaltungsreihe (hier:http://fb.me/wochenderdeutschensprache) und dem YouTube-Kanal, mit den Homepages der Veranstalter und der bulgarischen  Gruppe im Alumniportal Deutschland.

Zugleich laden wir Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein: einem Essay-Wettbewerb, einer Lehrerfortbildung, Hospitationen im Goethe-Institut, zur Karrieremesse „Trained in Germany“, einem Sprach-Café und vielem mehr. Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungskalender und auf unserer Facebook-Seite.

Wir laden alle teilnehmenden Veranstalter zum Sommerfest und Empfang am 15. Juni 2017 ab 18.30  Uhr im Goethe-Institut Sofia ein.

Weitere Informationen sowie die bisher angemeldeten Veranstaltungen finden Sie hier im Alumniportal Deutschland unter (www.alumniportal-deutschland.de/wochen-bulgarien)

Auf Ihre Teilnahme freuen wir uns!

Goethe-Institut Bulgarien

Budapesta Str. 1,  BG-1000 Sofia Tel. 003592 939 01 00 pv@sofia.goethe.org  www.goethe.de/sofia

 

Wie lernen Jugendliche Deutsch?

Lehrerfortbildung  15.06.2017; 11.00 – 17.00 Uhr – Leitung: Ljubov Mavrodieva und Kostadinka Toneva

Wenn wir Jugendliche unterrichten, haben wir es mit Lernern zu tun, die sich in einer wichtigen Entwicklungsphase ihres Lebens befinden. In dieser Phase gehen in den Jugendlichen viele wichtige Veränderungen vor, die großen Einfluss auf ihr Verhalten in der Gesellschaft und auf ihr Lernverhalten haben. Sie stehen vor mehreren entwicklungsbedingten Herausforderungen, was es auch für die Lehrkräfte nicht immer ganz einfach macht, mit ihnen zu arbeiten. Jugendliche haben aber ein großes Potenzial: Sie sind leistungs- und begeisterungsfähig und probieren gern etwas aus. Mit unserem Fortbildungsseminar möchten wir Sie dazu ermuntern, dieses Potenzial zu erkennen und für das Deutschlernen auf eine zeitgemäße Art und Weise zu nutzen.

Das Goethe-Institut Bulgarien möchte zu dieser Fortbildung herzlich Lehrkräfte einladen, die im Sekundarbereich I und II unterrichten. Alle Teilnehmer_innen am Seminar begrüßen wir gern auf der anschließenden Abschlussveranstaltung der Wochen der deutschen Sprache bei uns im Haus. Das Goethe-Institut übernimmt die Fahrtkosten und eine Übernachtung in Sofia am 15.06.2017.

Wenn Sie am Seminar teilnehmen möchten, schicken Sie uns Ihre verbindliche Anmeldung anpv@sofia.goethe.org bis zum 01.06.2017.

Auf Ihre Teilnahme freuen wir uns!

Goethe-Institut Bulgarien

Budapesta Str. 1 * BG-1000 Sofia * Tel. 003592 939 01 00

E-Mail> pv@sofia.goethe.org Internet> www.goethe.de/sofia

Teilnahmebescheinigung April 2017

Für alle Kolleginnen und Kollegen, die eine Teilnahmebescheinigung zur BDV-Tagung 31. März – 02. April 2017 brauchen:

  • Bitte das beigelegte Formular (in bulgarischer Sprache) ausfüllen und mit sich nehmen.
  • Kolleginnen und Kollegen, die die Teilnahmegebühr nicht bezahlt haben, sollen 15 BGN (Leva) bezahlen.

Das Formular können Sie hier herunterladen (Word-Datei, 31 kB)

Violeta Gecheva

Vorsitzende von BDV

 

Stipendien zur Fortbildung in Deutschland für bulgarische DaF-Lehrkräfte 2017

Das Goethe-Institut wird auch für das Jahr 2017 Stipendien zur Fortbildung in Deutschland an bulgarische Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer vergeben. Nähere Informationen über die Bewerbungsvoraussetzungen, das Bewerbungsverfahren und das Kursangebot finden Sie auf unserer Webseite.  Der Bewerbungsschluss ist am 15. Oktober 2016. Die Information über die Stipendienvergabe 2017 steht auch den Regionalinspektoraten zur Verfügung.

Auf Ihr Interesse freuen wir uns und wünschen Ihnen einen guten Start in das neue Schuljahr.

Das Team der Bildungskooperation Deutsch

Goethe-Institut

ul. Budapest 1, BG-1000 Sofia, Tel. 003592 939 01 00 E-Mail: pv@sofia.goethe.org

www.goethe.de/sofia

 

DEUTSCH  LEHREN  LERNEN

goethe

 

Das Goethe-Institut in Sofia wird im Schuljahr 2016-2017 seine neue Fort- und Weiterbildungsreihe Deutsch Lehren Lernen (DLL) fortführen. Das Programm  rückt den Unterricht ins Zentrum der Aufmerksamkeit und wurde speziell für Lehrerinnen und Lehrer von Deutsch als Fremdsprache entwickelt. DLL dient der praxisnahen Qualifizierung dieser Lehrkräfte weltweit – sei es im Primarbereich, in der Sekundarstufe oder in der Erwachsenenbildung.

Im Schuljahr 2016-2017 bieten wir Fortbildungen zu folgenden vier Einheiten des Programms DLL an:

  • DLL 6: Curriculare Vorgaben und Unterrichtsplanung
  • DLL 1: Lehrkompetenz und Unterrichtsgestaltung
  • DLL 4: Aufgaben, Übungen, Interaktion
  • DLL 3: Deutsch als fremde Sprache

Nähere Informationen über Inhalte, Termine und Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Webseite.

Bewerbungsschluss ist am 20. September 2016. Auf Ihre Bewerbungen freuen wir uns und stehen gern für weitere Fragen zur Verfügung.

Das Team der Bildungskooperation Deutsch

Goethe-Institut Sofia

Budapesta Str. 1

BG-1000 Sofia

Tel. 02 939 01 00

pv@sofia.goethe.org

www.goethe.de/sofia

Landeskundeseminar

08.07. – 27.07.2013

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Dieses  Fortbildungsseminar wurde vom IDV in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, mit interDaF am Herder Institut der Universität Leipzig, dem österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Referat „Kultur und Sprache“),  dem Eidgenössischen Departament für auswärtige Angelegenheiten EDA, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), dem Schulamt Fürstentum Liechtenstein, den Gemeinden Schaan und Balzers organisiert.

Zwei Zeitungsberichte zum Seminar können Sie bei uns online lesen:

  •  “Sprachraum Liechtenstein erfahren” im Volksblatt vom 23.07.2013 bitte hier klicken (pdf-Datei, 917 kB)
  •  und “Liechtenstein vorgestellt” bei Vaterland vom 23.07.2013  – bitte hier klicken (pdf-Datei, 646 kB).

Die 20 TeilnehmerInnen am Seminar waren VertreterInnen der Deutschlehrerverbände in  Ägypten, Armenien, Benin, Brasilien, Bulgarien, Cote D’Ivoire, Finnland, Indien, Indonesien, Kanada, Kuba, Kolumbien, Lettland, Mongolei, Polen, Rumänien, Slowakei, Thailand, Ukraine und USA.

Ein auch sehr interessanter Punkt auf dem Programm war das Radioprojekt „Tiroler Sprach- und Kulturräume erfahren“. Schon am esten Tag machten wir einen Rundgang durch die beeindrückende Altstadt, was wir dann fast jeden Abend zur Erholung wiederholt haben, bis zum Abschiedsabend, an dem wir lange miteiander geredet und sogar gesungen haben.

Für diese einmalige Gelegenheit an diesem anreichernden und erlebnisvollen Landeskundeseminar teilnehmen zu können bin ich herzlichst dankbar dem Vorstand des Bulgarischen Deutschlehrerverbandes, dem Vorstand des Internationalen Deutschlehrerverbandes sowie den SeminarleiterInnen in den  vier deutschsprachigen Ländern.

30.08.2013

Mariya Dzherahova

SOU „Antim I.“ Zlatograd

wordlogoDen vollständigen Text des Berichts von Fr. Dzherahova können Sie auf Deutsch hier lesen (pdf-Datei, 240 kB) und auf Bulgarisch hier lesen (pdf-Datei, 323 kB).

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